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Eigene Domain verbinden

7 min read

⚠️ Noch nicht freigeschaltet — diese Anleitung erscheint vorab

Der Domain-Assistent wird gerade fertiggestellt und steht in Kürze zur Verfügung. Im Bereich Domain konfigurieren siehst du den Ablauf bereits, das Eingabefeld ist aber noch nicht aktiv. Diese Anleitung beschreibt, wie es funktionieren wird — damit du weißt, was auf dich zukommt und was du vorher klären kannst (etwa den Zugang zur DNS-Verwaltung deiner Domain).

Du brauchst deine eigene Domain schon jetzt? Wende dich an den Support — die Einrichtung ist bereits möglich, sie läuft bis zur Freischaltung nur nicht über diese Seite.


Kurz gesagt #

Auf einen Blick: Standardmäßig ist dein Auftritt unter einer vorgegebenen Adresse erreichbar. Mit Domain konfigurieren verbindest du stattdessen deine eigene — etwa kanzlei-mueller.de. Der Ablauf hat vier Schritte: Domain eintragen, zwei Einträge bei deinem Domain-Anbieter hinterlegen, warten, bis die Verschlüsselung ausgestellt ist, fertig. Den technischen Teil erledigt die Plattform; du musst nur zwei Zeilen dort eintragen, wo deine Domain verwaltet wird.


Wo du das findest #

Hauptmenü: QOON → „Einstellungen“ → in der linken Spalte unter „Website“ → „Domain konfigurieren“

Der Bereich zeigt den Ablauf als vier Schritte und darunter das Eingabefeld „Deine Domain“ mit dem Knopf „Prüfen“.


Voraussetzungen #

Die Domain muss dir gehören. Sie wird hier nicht gekauft, sondern verbunden. Wenn du noch keine hast, registrierst du sie zuerst bei einem Domain-Anbieter deiner Wahl.

Du brauchst Zugang zur DNS-Verwaltung. Das ist der Bereich beim Anbieter, in dem festgelegt wird, wohin eine Domain zeigt. Je nach Anbieter heißt er DNS, Nameserver-Einstellungen, DNS-Records oder Zonenverwaltung. Wenn eine Agentur deine Domain betreut, brauchst du sie für diesen Schritt.

Du brauchst Inhaber-Rechte, denn der Bereich liegt in Central Control.


Was dabei technisch geschieht #

Zwei Dinge müssen zusammenkommen, und beide erledigst du bei deinem Domain-Anbieter.

Erstens muss deine Domain auf die Plattform zeigen. Dafür trägst du einen sogenannten CNAME ein — eine Wegweiser-Zeile, die sagt: „Wer diese Adresse aufruft, wird hierhin geschickt.“

Zweitens muss bewiesen werden, dass die Domain wirklich dir gehört. Sonst könnte jemand fremde Adressen verbinden. Dafür trägst du einen Prüf-Eintrag ein — eine Textzeile mit einem Wert, den nur du und die Plattform kennen.

Sobald beides erkannt wird, stellt die Plattform automatisch ein SSL-Zertifikat aus. Das ist die Verschlüsselung, die dafür sorgt, dass im Browser das Schloss-Symbol erscheint und Besucher keine Warnung sehen. Darum musst du dich nicht kümmern, und es kostet nichts extra.


Der Ablauf in vier Schritten #

SchrittWas passiertWer macht es
1. Domain eingebenDu trägst deine Adresse eindu
2. DNS-Einträge setzenCNAME und Prüf-Eintrag beim Domain-Anbieter hinterlegendu
3. SSL wird ausgestelltZertifikat wird automatisch erzeugt, sobald die Einträge erkannt sinddie Plattform
4. Domain aktivDeine Seite ist unter der eigenen Domain erreichbar

Schritt 1 — Domain eintragen #

  1. Öffne Domain konfigurieren.
  2. Trage im Feld „Deine Domain“ die Adresse ein, unter der dein Auftritt erreichbar sein soll — ohne https:// und ohne Schrägstrich am Ende, also zum Beispiel kanzlei-mueller.de.
  3. Klicke auf „Prüfen“.

Danach werden dir die beiden Einträge angezeigt, die du im nächsten Schritt brauchst. Lass die Seite geöffnet oder kopiere die Werte heraus — du brauchst sie gleich.

Zur Schreibweise: Entscheide dich bewusst zwischen deine-domain.de und www.deine-domain.de. Beide funktionieren, aber die eingetragene Variante ist die, unter der dein Auftritt läuft. Üblich ist heute die Schreibweise ohne www.


Schritt 2 — Die zwei Einträge beim Domain-Anbieter setzen #

Melde dich in einem zweiten Browser-Reiter bei deinem Domain-Anbieter an und öffne dort die DNS-Verwaltung deiner Domain. Trage die beiden angezeigten Einträge ein:

EintragstypWas du einträgst
Wegweiser (CNAME)Name und Ziel genau so, wie sie dir angezeigt werden
Prüf-Eintrag (TXT)Name und Wert genau so, wie sie dir angezeigt werden

Drei Dinge, an denen es erfahrungsgemäß scheitert:

  • Werte immer kopieren, nie abtippen. Die Zeichenfolgen sind lang und enthalten keine Bedeutung — ein einziger Tippfehler verhindert die Freischaltung, und man findet ihn beim Nachlesen kaum.
  • Keine zusätzlichen Zeichen. Manche Anbieter hängen automatisch den Domainnamen an oder erwarten einen Punkt am Ende. Wenn ein Feld bereits .deine-domain.de ergänzt, trage nur den vorderen Teil ein.
  • Bestehende widersprüchliche Einträge entfernen. Zeigt die Domain bisher auf eine andere Seite, existiert dort meist schon ein Eintrag für denselben Namen. Zwei Wegweiser für dieselbe Adresse schließen sich aus — der alte muss weg.

Nach dem Speichern dauert es, bis die Änderung im Netz bekannt ist: meist wenige Minuten, in ungünstigen Fällen bis zu 24 Stunden. Das liegt an deinem Anbieter, nicht an der Plattform.


Schritt 3 — Warten, bis die Verschlüsselung steht #

Sobald die Einträge erkannt werden, läuft alles Weitere von allein. Die Verschlüsselung wird automatisch beantragt und eingerichtet; der Schritt „SSL wird ausgestellt“ wechselt dann auf „Domain aktiv“.

Du musst währenddessen nichts tun und nichts offen lassen. Wenn du nach einer Stunde noch keinen Fortschritt siehst, prüfe die Einträge noch einmal auf Tippfehler — in aller Regel liegt es daran.


Schritt 4 — Nach der Umstellung #

Deine Seite ist jetzt unter der eigenen Domain erreichbar. Drei Dinge lohnen sich danach:

Landingpages prüfen. Sie laufen ab sofort unter der neuen Adresse. Wenn du Links davon in Anzeigen, Newslettern oder QR-Codes verwendest, aktualisiere sie — alte Links funktionieren zwar meist weiter, sehen aber unstimmig aus.

Eingebettete Formulare kontrollieren. Formulare, die auf einer fremden Website eingebettet sind, funktionieren unverändert weiter. Ein kurzer Testaufruf schadet trotzdem nicht.

Einen Testdurchlauf machen. Ruf deine Adresse auf, füll ein Formular aus und sieh nach, ob die Einsendung ankommt und die Bestätigungsmail verschickt wird.


Eine verbundene Domain wechseln #

Willst du auf eine andere Adresse umziehen, trägst du die neue Domain ein und durchläufst dieselben vier Schritte. Entferne die alten Einträge beim Domain-Anbieter erst, wenn die neue Domain aktiv ist — sonst ist dein Auftritt zwischenzeitlich unter keiner der beiden erreichbar.


Häufige Fragen (FAQ) #

Kann ich meine Domain hier kaufen? #

Nein. Domains werden bei einem Domain-Anbieter registriert; hier wird eine bestehende Domain nur verbunden. Das hat den Vorteil, dass die Domain dir gehört und dir auch dann bleibt, wenn du die Plattform einmal verlässt.

Muss ich mich um das SSL-Zertifikat kümmern? #

Nein. Es wird automatisch ausgestellt und automatisch verlängert. Kosten entstehen dafür keine.

Kann ich eine Unterseite meiner bestehenden Website verbinden, etwa meine-seite.de/formulare? #

Nein. Verbunden wird immer eine vollständige Adresse — entweder die Domain selbst oder eine Unteradresse wie kampagne.meine-seite.de. Ein Verzeichnis innerhalb einer bestehenden Website ist nicht möglich.

Was passiert mit meiner E-Mail-Adresse an dieser Domain? #

Nichts. Die hier gesetzten Einträge betreffen nur die Website. Dein E-Mail-Verkehr läuft unverändert weiter, solange du die vorhandenen E-Mail-Einträge beim Anbieter nicht anfasst.

Wie lange dauert die Umstellung insgesamt? #

Der Teil, den du machst, dauert zehn Minuten. Danach entscheidet dein Domain-Anbieter: meist wenige Minuten, gelegentlich mehrere Stunden. Plane die Umstellung nicht auf den Tag einer Kampagne.

Kann ich mehrere Domains verbinden? #

Für jeden Arbeitsbereich ist eine Domain vorgesehen. Wenn du mehrere Marken getrennt betreiben willst, wende dich an den Support — das ist eine Frage der Einrichtung, nicht der Einstellungen.

Ich habe keinen Zugang zur DNS-Verwaltung. #

Dann übernimmt jemand anderes diesen Schritt: die Agentur, die IT oder wer immer die Domain betreut. Schicke der Person die beiden angezeigten Einträge — mehr braucht sie nicht, und Zugang zu deinem Arbeitsbereich benötigt sie dafür nicht.


Erste Hilfe bei Fehlern #

SymptomMögliche UrsacheLösung
Nach Stunden immer noch kein FortschrittTippfehler in einem der Einträge.Werte beim Anbieter mit den angezeigten vergleichen — Zeichen für Zeichen, besser: neu kopieren.
Anbieter meldet „Eintrag bereits vorhanden“Alter Eintrag für denselben Namen.Bestehenden Eintrag löschen, dann den neuen anlegen.
Browser zeigt eine SicherheitswarnungZertifikat noch nicht ausgestellt.Abwarten; erscheint die Warnung nach 24 Stunden noch, Einträge prüfen.
Domain zeigt noch die alte WebsiteZwischenspeicher des Browsers.In einem privaten Fenster aufrufen oder anderes Gerät testen.
Seite unter www erreichbar, ohne www nicht (oder umgekehrt)Nur eine Schreibweise eingetragen.Für die zweite Schreibweise beim Anbieter eine Weiterleitung einrichten.
E-Mails kommen nach der Umstellung nicht mehr anE-Mail-Einträge beim Anbieter wurden mitverändert.Beim Domain-Anbieter die ursprünglichen E-Mail-Einträge wiederherstellen.

Status: Vorab — Funktion noch nicht freigeschaltet
Gilt für: Alle Tarife · Stand: 2026-07-30
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